Der Novemberpogrom von 1938 in Hannover

Donnerstag, 6. November 19.30 Uhr, Hannover

Dr. Hans-Dieter Schmid spricht in der Evangelisch-reformierten Kirche über den November 1938 in Hannover.

Ganz in der Nähe der reformierten Kirche in der Lavesallee/Brandstraße wurde in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 die Neue Synagoge in der Bergstraße durch SS-Kommandos ausgeraubt und dann angezündet. Am Tag danach wurde die Kuppel des Gebäudes gesprengt. Innerhalb nur weniger Stunden war die 1870 von Edwin Oppler erbaute Neue Synagoge vollkommen zerstört. Auch auf dem jüdischen Friedhof in Bothfeld wurde die Trauerhalle in Brand gesetzt.

Parallel dazu wurden im ganzen Stadtgebiet  Wohnungen und Geschäfte jüdischer Inhaber demoliert. 181 hannoversche Juden und 153 aus den umliegenden Gemeinden wurden verhaftet, 275 von ihnen einen Tag später in das KZ Buchenwald deportiert.

Zeit: Donnerstag, 6. November, 19.30 Uhr

Ort: Evangelisch-reformierte Kirche, Lavesallee 4, Hannover


Aleida Siller, Hannover
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