3. Advent - Matthäus 11,1-8: Dem Evangelium dienen

Von Johannes Calvin

Frau vor dem Spiegel (Detail) von Édouard Manet (1877)

'' ...wenn (das Evangelium) von einem Großteil der Menschen verschmäht wird, so brauchen wir uns gar nicht darüber zu wundern, denn von hundert gibt es kaum einen, der sich nicht in falschem Selbstvertrauen bespiegelt.''

Matthäus 11,1-8
1 Und es begab sich, da Jesus solch Gebot an seine zwölf Jünger vollendet hatte, ging er von dannen weiter, zu lehren und zu predigen in ihren Städten. 2 Da aber Johannes im Gefängnis die Werke Christi hörte, sandte er seine Jünger 3 und ließ ihn fragen: Bist du, der da kommen soll, oder sollen wir eines anderen warten? 4 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Gehet hin und saget Johannes wieder, was ihr höret und sehet: 5 Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium gepredigt; 6 und selig ist, der nicht Ärgernis nimmt an mir. 7 Da sie hingingen, fing Jesus an, zu reden zu dem Volk von Johannes: Was seid ihr hinausgegangen in die Wüste zu sehen? Wolltet ihr ein Rohr sehen, das der Wind hin und her weht? 8 Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Wolltet ihr einen Menschen in weichen Kleidern sehen? Siehe, die da weiche Kleider tragen, sind in der Könige Häusern. 9 Oder was seid ihr hinausgegangen? Wolltet ihr einen Propheten sehen? Ja, ich sage euch: Er ist mehr als ein Prophet. 10 Dieser ist`s, von dem geschrieben steht (Mal. 3, 1): „Siehe ich sende meinen Boten vor dir her, der seinen Weg vor dir bereiten soll.“ 11 Wahrlich, ich sage euch: Unter allen, die vom Weibe geboren sind, ist keiner aufgestanden, der größer sei als Johannes der Täufer; der aber der Kleinste ist im Himmelreich, ist größer als er. 12 Aber von den Tagen Johannes des Täufers bis hierher leidet das Himmelreich Gewalt, und die Gewalt tun, reißen es weg. 13 Denn alle Propheten und das Gesetz haben geweissagt bis zur Zeit des Johannes; 14 und so ihr`s wollt annehmen: er ist der Elia, der da kommen soll. 15 Wer Ohren hat, der höre!

Matthäus 11, 1.  „Und es begab sich, da Jesus...vollendet hatte.“ Mit dieser Stelle will Matthäus nichts anderes sagen, als daß Christus in keiner Weise seine Tätigkeit abgebrochen habe, während die Apostel nun anderwärts arbeiteten. Sobald er sie mit dem Auftrag entlassen hatte, Judäa zu durchwandern, wirkte er selbst also in Galiläa und lehrte. An dem Wort Gebot hängt einiges Gewicht; Matthäus zeigt, daß er ihnen nicht einen unverbindlichen Auftrag übergeben, sondern vorgeschrieben und angeordnet habe, was sie bekanntmachen und wie sie sich verhalten sollten.

Matthäus 11, 2. “Da aber Johannes ...hörte.“ Die Evangelisten sind nicht der Meinung, Johannes habe sich durch die Wunder dazu bewegen lassen, Christus erst daraufhin als den Mittler anzuerkennen, sondern er hielt, da er sah, daß Christus berühmt wurde, die Zeit für günstig und reif, sich sein Zeugnis über ihn bestätigen zu lassen. Darum schickte er seine Jünger zu ihm. Es ist unsinnig, wenn einige meinen, er habe sie um seiner selbst willen gesandt; als ob er nicht fest überzeugt gewesen wäre und deutlich gesagt hätte, daß dieser der Christus sei. Auch die Berechnung derer trägt nichts aus, die sich vorstellen, der Täufer, dem Tode nah, habe von Christus wissen wollen, ob er gleichsam auf sein Geheiß zu den toten Vätern hinging. Es ist doch ganz offenkundig, daß der heilige Herold Christi, der sich dem Ende seiner Laufbahn nicht mehr fern sah, für seine Jünger, auf deren Belehrung er viel Mühe verwandt hatte und die trotzdem noch unentschieden waren, dieses letzte Hilfsmittel suchte, um ihrer Schwäche aufzuhelfen. Treulich war er darauf bedacht, wie ich oben schon gesagt habe, daß seine Jünger sich ohne Zögern Christus zuwandten. Da er bei eifrigem Bemühen so wenig ausgerichtet hatte, fürchtet er nicht ohne Grund, daß sie sich nach seinem Tod völlig verlieren. Er wollte also ihrer Trägheit ernstlich aufhelfen, wenn er sie zu Christus entsandte. Weiter werden an dieser Stelle die Pastoren der Kirche an ihre Aufgabe erinnert, daß sie nicht darauf bedacht sind, Schüler, die ihnen zugetan und gleichsam an sie gefesselt sind, zu halten, sondern daß sie sie Christus zuführen sollen, der der einzige Lehrer ist. Zu Beginn hatte Johannes bekannt, er sei nicht der Bräutigam. Darum leitet er Christus, wie es sich für einen treuen Brautführer gehört, eine reine, unberührte Braut zu; denn Christus ist der alleinige Bräutigam der Kirche. Dasselbe Bemühen bezeugt Paulus (2. Kor. 11, 2), und allen Dienern am Evangelium wird beider Beispiel zur Nachahmung vor Augen gestellt.

Matth. 11, 3. „Bist du, der da kommen soll?“ Johannes greift als anerkannte Überzeugung auf, was die Jünger von Kind an gelernt hatten. Denn alle Juden wußten um das Elementarstück ihres Glaubens, daß der Christus kommen sollte, um ihnen Heil und die vollkommene Seligkeit zu bringen. Seine Frage berührt darum nicht dieses Hauptstück, sondern er will nur wissen, ob Jesus denn jener verheißene Erlöser sei. Denn nachdem (seine Jünger) der im Gesetz und bei den Propheten verheißenen Erlösung gewiß waren, sollten sie sie, als in der Person Christi offenbar geworden, annehmen. Wenn er fortfährt: „Oder sollen wir eines andern warten?“, so tadelt er mit diesem Sätzchen nebenbei ihre Lässigkeit; denn sie hatten längst gewisse Belehrung empfangen und waren doch so lange zweigeteilten Herzens und schwankend. Zugleich zeigt er auch, was das Wesen und die Kraft des Glaubens ausmacht; er gründet sich auf die Wahrheit Gottes, späht nicht hierhin und dorthin und wird unschlüssig, sondern er läßt sich an Christus allein genügen und wählt keine Seitenwege.

„Gebet hin und saget Johannes wieder.“ Wie Johannes so getan hatte, als ob er durch Fremde in seinem eigenen Namen fragte, so läßt ihm Christus ausrichten, was eigentlich mehr seine Jünger anging. Daß er nicht ohne Umschweife antwortet, geschieht einmal mit der Absicht, die Sache besser für sich selbst sprechen zu lassen; zum andern will er seinem Herold ausgedehnteren Stoff zur Verkündigung übermitteln. Doch gibt er ihm nicht einfach eine nackte, schmucklose Liste von Wundern an die Hand, sondern richtet die Wunder auf ihr Ziel hin aus, wie es die Propheten geweissagt haben. Er benutzt besonders die eine Stelle aus Jes. 35, 5f. und eine andere aus Jes. 61, 1, um den Jüngern des Johannes klarzumachen, daß das „Reich“ Christi, das der Prophet bezeugt, zu seiner Erfüllung und Darstellung gekommen ist. Die erste Stelle gibt eine Beschreibung des Reiches Gottes, in der er verheißt, er werde freigebig und wohltätig sein und Hilfe und Heilmittel für alle Krankheiten bieten. Zweifellos handelt es sich um die geistliche Befreiung von allem Übel und Elend. Und wirklich zeigte Christus unter äußerlichen Bildern, wie oben schon gesagt, daß er gekommen sei, um als geistlicher Arzt die Herzen gesund zu machen. So kam es, daß die Jünger überhaupt nicht verwirrt waren, als sie gingen, denn sie hatten eine klare Antwort, die von keinerlei rätselhaften Andeutungen durchsetzt war. Die zweite Stelle ähnelt der ersten darin, daß sie zeigt, daß alle Schätze der Gnade Gottes der Welt in dem Christus angeboten würden; als Besonderes führt sie an, der Christus komme für die Armen und Bedrückten. Christus führt diese Weissagung mit Bedacht an; er will einmal die Seinen alle an die Rekrutenzeit der Demütigung gewöhnen, zum andern will er den Anstoß aus dem Weg räumen, den das fleischliche Empfinden daran nehmen konnte, daß seine Herde so verachtet war. Denn wie wir von Natur stolz sind, halten wir beinahe nichts für wertvoll was nicht von viel Glanz umstrahlt ist. Aber zur Gemeinde Christi, die ja aus ärmlichen Menschen zusammengelesen ist, paßt nichts weniger als eine prachtvolle großartige Zierde. Von hier aus beschleicht viele die Verachtung des Evangeliums; denn es findet bei allen Großen und bei denen, die viel gelten, keine Anerkennung. Wie verkehrt und ungerecht diese Beurteilung jedoch ist, zeigt Christus am Wesen des Evangeliums selbst auf; es ist ja überhaupt nur für Arme und Ausgestoßene bestimmt. Daraus folgt, daß gar nichts Neues geschieht oder etwas, was uns verwirren müßte, wenn (das Evangelium) von allen Großen verachtet wird, weil sie, voll Stolz auf ihren Reichtum, der Gnade Gottes keinen freien Raum mehr übriglassen; ja, wenn (das Evangelium) von einem Großteil der Menschen verschmäht wird, so brauchen wir uns gar nicht darüber zu wundern denn von hundert gibt es kaum einen, der sich nicht in falschem Selbstvertrauen bespiegelt. So schützt Christus hier sein Evangelium vor der Geringschätzung und erinnert wiederum daran, wer nun eigentlich tauglich sei, die Gnade des Heils, die dort angeboten wird, zu empfangen. Und auf diese Weise ermuntert er unter Locken die armen Sünder zur Hoffnung auf das Heil und ermutigt sie zu einem festen Vertrauen. Denn es ist sicher, daß er „Arme“ die nennt, die in erbärmlicher, verachteter Lebenslage sind und nichts gelten. Wie verworfen darum einer auch sein mag, so kommt es doch nicht in Frage, daß seine Armut ihm Anlaß zur Verzweiflung wird; vielmehr soll er sein Herz in beide Hände nehmen, um Christus zu suchen. Aber wir müssen im Gedächtnis behalten, daß nur die zu den Armen gezählt werden, die vor sich selbst solche sind und die unter der Empfindung und dem Druck ihrer Armut leiden.

Matth. 11, 6. „Und selig ist, der nicht Ärgernis nimmt.“ Mit diesem Schlußsatz wollte Christus darauf hinweisen, daß man, um im Glauben an das Evangelium beständig und fest zu verharren, den Anstößigkeiten widerstehen müsse, die auf uns zukommen, um die Bahn des Glaubens zu stören. Sein Anliegen ist, uns im voraus gegen die Anstößigkeiten zu wappnen, denn niemals wird es uns an Gelegenheit fehlen, ihn zu verleugnen, bevor wir nicht unsere Herzen über alle Hindernisse erhoben haben. Darum ist erstens dies festzuhalten: wir müssen mit den Anstößigkeiten kämpfen, um im Glauben an Christus beständig zu sein. Denn Christus selbst wird nicht ohne Grund Fels des Ärgernisses und Stein des Anstoßes genannt, an dem sich viele stoßen. Zwar geschieht das sicherlich durch unsere Schuld, aber auch diesen Fehler heilt er, wenn er selig nennt, wer an ihm kein Ärgernis nimmt. Wir schließen daraus auch, daß die Ungläubigen keine Entschuldigung haben, wie sehr sie auch unzählige Hindernisse vorschützen. Denn was steht ihnen im Wege, auf Christus zuzugehen? Oder: Was treibt sie dazu, von Christus abzustehen? Er erscheint als Verachteter und als Verunstalteter, mit seinem Kreuz den Schmähungen der Welt ausgesetzt. Er ruft uns zur Gemeinschaft mit seinen Schmerzen. Seine Herrlichkeit und seine Majestät wird von der Welt verachtet, weil sie geistlich ist. Schließlich läßt sich seine Lehre ganz und gar nicht mit unserer Auffassung vereinbaren. Dazu richtet das Geschick Satans viel Verwirrung an, die sowohl Christi Namen wie auch das Evangelium verleumdet und verhaßt macht. Zu guter Lern sei angeführt, daß sich jeder selbst, als ob es ihm darum zu tun sei, einen Wall von Hindernissen zurechtzimmert: denn alle entziehen sich Christus ebenso böswillig wie gern.

Matth. 11, 7. „Da die hingingen.“ Christus preist Johannes vor dem Volk, damit sie sich in Erinnerung rufen, was sie von ihm gehört hatten, und seinem Zeugnis Glauben schenken. Sein Name war beim Volk bekannt, und man sprach ehrerbietig von ihm; seine Lehre aber war weniger geschätzt, ja, es waren nicht viele, die seinem Dienst Beachtung schenkten. Christus macht sie darauf aufmerksam, daß ihr Aufwand zu Spott wurde, wenn sie in die Wüste gezogen waren, um ihn zu sehen, und nicht ehrerbietig ihre Herzen und ihren Eifer auf seine Lehre richteten. Das ist also der Sinn der Worte: „Was seid ihr hinausgegangen in die Wüste?“ Es wäre völlig törichter und lächerlicher Leichtsinn gewesen, wenn eure Unternehmung nicht ein festes Ziel gehabt hätte. Und ihr habt nicht den Prunk der Welt noch andern Tand erwartet, sondern ihr wart gewillt, Gottes Wort aus dem Munde eines Propheten zu hören. Wenn ihr jetzt also die Frucht eures Unternehmens überdenkt, dann soll sich euch fest ins Gedächtnis einprägen, was jener  gesagt hat.

Matth. 11, 8. „Wolltet ihr einen Menschen in weichen Kleidern sehen?“ Es täuscht sich, wer meint, Christus hätte mit diesem Wort allen höfischen Luxus verdammt. Es gibt mehrere andere Stellen, wo die Pracht der Kleidung und übermäßige Eleganz zurechtgewiesen wird. Der Sinn dieser Stelle ist dagegen einfacher: Es gab von dem allem nichts in der Wüste, was das Volk von überallher anlocken konnte. Denn dort war alles urwüchsig und ohne Schmuck, so daß man nur Verdruß dabei empfinden konnte. Eine gepflegte Lebensweise, die das Auge erfreut, sieht man sich besser an den Höfen der Könige an.

Matth. 11, 11. „Wahrlich, ich sage euch.“ Diese Worte festigen die Autorität des Johannes nicht nur, sondern sie erheben seine Lehre über alle alten Weissagungen, um das Volk auf das wirkliche Ziel seines Amtes zu verweisen. Denn wenn seine Predigt bei ihnen so gut wie keinen Erfolg zeigte, so kam das daher, daß sie nicht bedachten, wozu er gesandt war. Darum erhebt ihn Christus über die Reihe der Propheten, damit sie einsehen, daß ihm ein einzigartiger und erhabe nerer Auftrag anvertraut war. Wenn er selbst jedoch an anderer Stelle bestreitet, ein Prophet zu sein, so steht das mit diesem Wort Christi nicht in Widerspruch. Zwar war er nicht ein Prophet nach der Axt der andern, die das Gesetz auslegten und die Gott einst seiner Gemeinde als Vermittler seines Willens verordnet hatte. Und trotzdem überragte er die Propheten, weil er die Zeit der Erlösung nicht als fern und dunkel unter Schatten verkündigte, sondern als nah und offenbar und bereits gegenwärtig. Darauf zielt auch die Weissagung des Maleachi, die dann folgt, daß Johannes sie nämlich darin übertreffe, daß er der Herold und der Wegbereiter Christi sei. Denn wenn die alten Propheten auch von seinem Reich gesprochen haben, so standen sie doch nicht wie Johannes in seinem Blickfeld, daß sie es als gegenwärtig aufzeigen konnten. Das übrige mögen die Leser aus Lukas 1 entnehmen.

„Es ist keiner aufgestanden.“ Der Herr geht einen Schritt weiter, (indem er erklärt), die Diener am Evangelium würden Johannes ebensosehr überragen, wie er den Propheten überlegen war. Es reden die Leute allzu ungeschickt ins Blaue hinein, denen es scheint, als vergleiche sich Christus selbst mit Johannes. Es handelt sich hier nämlich gar nicht um die Würde der Person, sondern die Überlegenheit des Amtes wird gepriesen. Das zeigt sich noch deutlicher aus den Worten des Lukas (7, 28): „Es ist kein größerer Prophet als Johannes.“ Denn die Größe leitet sich deutlich aus dem Amt der Verkündigung ab. Kurz, Johannes wird mit solch ehrenvoller Bezeichnung bedacht, damit die Juden die Botschaft, die er gebracht hatte, aufmerksamer bedenken sollten. Dann werden ihm jene vorangestellt, die ihm wenig später als Lehrer folgen sollten, damit klarwerde, daß die Würde des Evangeliums über das Gesetz und jenes vermittelnde Heroldsamt erhaben sei. So wollte Christus die Juden vorbereiten, das Evangelium aufzunehmen, und wir heute sollten dadurch aufwachen, damit wir ehrerbietig zuhören, wenn Christus von dem erhabenen Thron seiner himmlischen Herrlichkeit her mit uns redet. Sonst könnte er unsere Verachtung mit jenem schauerlichen Fluch strafen, den Maleachi an der erwähnten Stelle den Ungläubigen ankündigt. Das „Himmelreich“ und das „Reich Gottes“  bedeutet den neuen Zustand der Gemeinde, denn mit dem Kommen Christi war eine Erneuerung aller Dinge verheißen. Wo ich wiedergegeben habe „der Kleinste“, bietet der griechische Text den Komparativ „der Kleinere“; aber auf diese Weise kommt der Sinn noch klarer heraus, da feststeht, daß alle Diener am Evangelium gemeint sind. Wenn auf der anderen Seite die meisten (von ihnen) nur mit einem bescheidenen Maß an Glauben beschenkt und Johannes darin weit unterlegen sind, so steht dem nicht entgegen, daß ihre Predigt ihn doch überragt, soweit sie Christus verkündigt, der, nachdem er die immerwährende Sühne durch sein einmaliges Opfer vollzogen hat, Sieger über den Tod und Herr über das Leben ist, der, nachdem er den Vorhang weggenommen hat, die Jünger in das himmlische Heiligtum erhebt.


Aus: Johannes Calvins Auslegung der Evangelien-Harmonie. 1. Teil, hrg. Otto Weber, Neukirchener Verlag, 1966, S. 319-324.
Eine Auslegung der Heiligen Schrift