Abendmahl/Taufe

Die Sakramente - Zeichen und Siegel für den Bund Gottes mit den Menschen, Zeugnis für Gottes Verheißung

Für Johannes Calvin waren die Sakramente Mittel, ''den Glauben zu erwecken, zu nähren und zu bekräftigen'' (Institutio IV,15,14)

Die "sicherste Regel" bei den Sakramenten: "Wir sollen in leiblichen Dingen die geistlichen empfangen, als ob sie uns vor Augen gestellt wären; denn es hat dem Herrn gefallen, sie unter solchen Bildern zur Darstellung zu bringen. Das beruht nun nicht darauf, dass solche Gnadengaben [Reinigung, Austilgen der Erinnerung an unsere Missetaten, dem Satan das Reich wegnehmen, Schwächung der Kräfte unserer Begehrlichkeit, Gotteskindschaft] etwa an das Sakrament angebunden oder in es eingeschlossen wären, damit sie uns durch die Kräfte des Sakraments zuteil würden; nein, es geschieht nur darum, weil der Herr uns unter diesen Merkzeichen seinen Willen bezeut, nämlich eben dies, dass er uns das alles gewähren will". (Institutio IV, 15,14 (Übersetzung von O. Weber, bearb. von M. Freudenberg))