Kirche

... die Mutter aller Frommen - Ämter - Zucht - Ökumene

©Andreas Olbrich

Zur Kirche gehören …
''alle, die durch die Freundlichkeit Gottes des Vaters durch die Wirksamkeit des Heiligen Geistes in die Gemeinschaft Christi gelangt sind''.
(Institutio IV,1,3)

„… wenn die Kirche nicht leuchtet, halten wir sie schnell für erloschen und erledigt. Aber so wird die Kirche in der Welt erhalten, dass sie auf einmal vom Tode aufsteht, ja, am Ende geschieht diese ihre Erhaltung jeden Tag unter vielen solchen Wundern. Halten wir fest:  das Leben der Kirche ist nicht ohne Auferstehung, noch mehr:  nicht ohne viele Auferstehungen.“
(Kommentar zu Micha 4,6) 

 

 

 

Samstag, den 31.10.09: Reformationstag: Bitte keine Hierarchien!

Ein Beitrag von Christa A. Thiel, Augenblick mal! online

Von Emidio Campi
Die Kirche als Mutter und Schule - Die Merkmale der Kirche: Wort und Sakramente - Kirche und christliche Obrigkeit - ''… im Gegensatz zu einigen späteren Entwicklungen im Protestantismus, nimmt gemäss Calvin die Kirche eine wahrhaft zentrale Stellung ein und die gemeinschaftliche Seite des Glaubens aus Gottes gnädiger Herablassung zu uns geniesst Vorrang …''

Barbara Schenck
Eine Predigtreihe in der Ev.-ref. Gemeinde Magdeburg
Drei Predigten über die Frage, was eine Gemeinde zu tun hat. Von Pfarrer em. Paul Kluge.

Pfarrer em. Paul Kluge
Zur Ekklesiologie Johannes a Lascos und seiner Gemeinden. Von Judith Becker
Kirchenzucht, Aufforderung zur Buße, Ausschluss vom Abendmahl sowie Wiedereintritt in die Gemeinschaft vollzogen reformierte Gemeinden im 16. Jahrhundert sehr unterschiedlich. Dabei konnte ein Kirchenrat auch einmal gegen die Kirchenordnung und die ortsübliche Praxis der Gemeinde entscheiden und Milde walten lassen, um den Geist der Kirchenordnung zu wahren. Beispiele aus der Praxis des Gemeindelebens in London und Emden erzählt und deutet Judith Becker.

©Dr. Judith Becker und der foedus-Verlag
Der ''Konfliktlotse'' Johannes Calvin in strenger Milde. Von Barbara Schenck
Als Calvin nach Genf kam, herrschten dort chaotische Zustände. Nachdem sich die Bürger zuerst vom Herzogtum Savoyen losgesagt hatten, verjagten sie auch den in der Stadt ansässigen Bischof und seine Priester – unter anderem wegen deren ausschweifenden und unzüchtigen Lebensweise. Johannes Calvin sollte die Kirche neu ordnen. Als Teil dieser Ordnung entstand ab 1541 die Genfer ''Kirchenzucht''.

Barbara Schenck
Calvins Abraham ist auch der Vater der Araber und Edomiter
Ein Beitrag des Reformators zum interreligiösen Dialog - aus der Arbeitshilfe der EKiR: ''Abraham und der Glaube an den einen Gott. Zum Gespräch zwischen Christen und Muslimen''

Barbara Schenck
6 x 2 Seiten über Calvins Leben und Theologie
Dass Calvin anders war als er vielfach dargestellt wird, das sollen auch die Gemeindemitglieder erfahren, die durch den Gemeindebrief regelmäßig informiert werden.

Georg Rieger
Ein alter Begriff modern gedeutet
Hat Calvin die Menschen in Genf mit strengen moralischen Vorschriften tyrannisiert?

Die Postkarte 'Kirchenzucht' als PDF
Von Barbara Schenck
Eine Messlatte für die Frage, ob Frauen und Männer in einer Gesellschaft gleichberechtigt sind, sind Ehestands- und Scheidungsgesetz. Die Genfer Kirchenordnung enthielt ein geschlechtergerechtes Scheidungsgesetz. Sowohl Männer als auch Frauen konnten bei Ehebruch die Scheidung beantragen. Jedoch brachten die vollzogenen Scheidungen für Frauen vermutlich eher Nachteile als für Männer.

Barbara Schenck, Rinteln
Vorurteile, Tatsachen und Chancen
Wollte Calvin einen Gottesstaat gründen? Ist die Kirchenzucht mit der Scharia zu vergleichen? Was hat die Kirchenzucht in den folgenden Jahrhunderten angerichtet? Was kann man trotzdem von Calvin lernen?

Georg Rieger
von Georg Plasger
Vortrag am 21. Mai 2009 im Reformierten Zentrum auf dem 32. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Bremen

©Prof. Dr. Georg Plasger, Siegen
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