Ethik

''Wo Gott erkannt wird, da wird auch Menschlichkeit gepflegt.''

©Andreas Olbrich

Den Glauben zu leben, war Calvins besonderes Anliegen. Seine Antworten auf Fragen der sozialen Gerechtigkeit, Überwindung der Armut und den Umgang mit der Natur sind noch heute wegweisend angesichts von Wirtschaftskrise und Klimakatastrophe.

 

 

 

 

Freitag, den 30.10.09: Weltspartag - Und was Calvin dazu sagt

Ein Beitrag von Christa A. Thiel, Augenblick ma! online

Von Piet Naude, Südafrika
''Derselbe Calvin, auf den man sich berufen hatte, um ein häretisches Evangelium rassischer Trennung in Kraft zu setzen und zu verteidigen'', wurde in Südafrika ab Ende der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts zur ''Figur'', ''auf die man sich für das Zeugnis und den Kampf gegen diese Häresie berief''.

Barbara Schenck
von Ulrich H.J. Körtner, Wien
Vortrag in der Simon-Petrus-Kirche in Habenhausen (Bremische Evangelische Kirche) am 26. Juni 2006 als PDF auf der Internetseite von Radio Bremen

Barbara Schenck
Von Barbara Schenck
Eine Messlatte für die Frage, ob Frauen und Männer in einer Gesellschaft gleichberechtigt sind, sind Ehestands- und Scheidungsgesetz. Die Genfer Kirchenordnung enthielt ein geschlechtergerechtes Scheidungsgesetz. Sowohl Männer als auch Frauen konnten bei Ehebruch die Scheidung beantragen. Jedoch brachten die vollzogenen Scheidungen für Frauen vermutlich eher Nachteile als für Männer.

Barbara Schenck, Rinteln
Johannes Calvin contra Martin Luther
Welche Bedeutung der Jakobusbrief des Neuen Testaments für Christinnen und Christen hat, war unter den Reformatoren umstritten. Während Luther ihn »als stroherne Epistel« wertete und an die vorletzte Stelle des Neuen Testamentes stellte, widersprach Calvin dieser Einschätzung. Er sah in dem Jakobusbrief einen »Sprudel vielfältiger Lehrunterweisung« und betonte den »Nutzen für alle Situationen des christlichen Lebens«. Ein Beitrag von Achim Detmers.
von Martin Dutzmann
Johannes Calvin sah ''Frieden und Gerechtigkeit aufs engste miteinander verbunden. Während nach Calvin das Recht Gewalt dämpft und Verbrechen bestraft, bedeutet Gerechtigkeit, „die Unschuldigen in seine Hut zu nehmen, sie zu schirmen, zu schützen, zu verteidigen und frei zu machen.'' - Calvins Friedensethik in einem Vortrag des evangelischen Militärbischofs Dr. Martin Dutzmann.

Barbara Schenck
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