Theater barrierefrei

Lippe: Gehörlose Menschen besuchten Aufführung in Herford


Die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache im Stadttheater Herford © Lippe

Personen, die nicht hören können, sind von vielen kulturellen Veranstaltungen ausgeschlossen. Am Stadttheater Herford wurde nun die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache aufgeführt.

Die Beratungsstelle für Hörbehinderte im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche wollte dieses besondere Angebot unterstützen und lud interessierte gehörlose Kulturliebhaber zum Stück ein. 20 Theaterbesucher folgten der Einladung und erlebten eine bunte, lebendige Performance in Laut- und Gebärdensprache:

Menschen begegnen sich. Austesten, erste Blicke, leichtes Lächeln, ein Schritt aufeinander zu, ein Funkeln in den Augen. Wera Mahne und ihr Team aus tauben und hörenden Darstellerinnen und Darstellern starteten eine Online-Recherche, in der auch Menschen, die nicht zum Team gehörten, Geschichten und Erlebnisse zum Thema Flirten und Körpersprache beisteuern konnten. Aus dem Material ist ein Stück entstanden, das den Fokus auf Begegnungen legt: Was sagen wir eigentlich, wenn wir gerade nichts sagen? Gebärdensprache und Lautsprache werden in dieser Produktion künstlerisch miteinander verschränkt. Gemeinsam erschaffen sie Erlebnisräume, die die Zuschauer, hörend oder taub, auf ihrer jeweiligen Wahrnehmungsweise erleben können.

Bernd Joachim, zuständig für die Gehörlosenarbeit im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche: „Das Stück kam bei den gehörlosen Besuchern sehr gut an. Sie würden sich freuen, wenn es im kulturellen Bereich in der Region immer mal wieder solche Angebote geben würde“.


Quelle: Lippe

Abschiebungen nach Afghanistan

Bündnis ruft zu Mahnwachen auf – erster Termin am 30./31.5.2017 in Detmold
Kreis Lippe/Detmold. Zu Mahnwachen aus Anlass möglicher Abschiebungen nach Afghanistan ruft ein Bündnis von mehreren Veranstaltern auf. Die erste Mahnwache ist in der Nacht vom 30. auf den 31. Mai in der Versöhnungskirche der ev.-ref. Kirchengemeinde Detmold-West in der Martin-Luther-Straße 39. Beginn ist um 20 Uhr mit einem Friedensgebet.

Für ein gutes Miteinander von Christen und Muslimen

Ramadan Mubarak: Gemeinsames Grußwort der Kirchen zum Ramadan 2017
NRW. Die drei evangelischen Landeskirchen und fünf katholischen Bistümer in Nordrhein-Westfalen wenden sich zum muslimischen Fastenmonat Ramadan auch in diesem Jahr wieder mit einer Grußbotschaft an die Muslime. Darin rufen sie zu einem gemeinsamen Engagement für Menschlichkeit, Demokratie, Gleichberechtigung und Freiheitsrechte auf.

Der vollständige Text des Grußwortes „Ramadan Mubarak“.pdf

Streiten, was politisch zu verantworten ist

Reformierter Kirchenpräsident Heimbucher hält Unterstützung der AfD für gefährlich
Interview der Rheiderlandzeitung mit Kirchenpräsident Dr. Martin Heimbucher

from… auf dem Smartphone

Eine App für reformierte Frömmigkeit auf Android und iOS
Der Reformierte Bund hat heute im Rahmen des Deutschen Evangelischen Kirchentages eine kostenlose App für Smartphones präsentiert, die geistliche Impulse für den täglichen oder gelegentlichen Gebrauch anbietet.

reformHaus eröffnet

Treffpunkt beim Kirchentag am Gendarmenmarkt
Am Donnerstag, 25. Mai haben Kirchenpräsident Martin Heimbucher, Bischof Jan Janssen (Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg) und Schriftführer Renke Brahms (Bremische Ev. Kirche) am Berliner Gendarmenmarkt den Kirchentagstreffpunkt reformHaus eröffnet. Bis zum Samstagabend bietet hier ein Café Kaffee und Kuchen an und serviert ein Team der Waldenserkirche aus Italien ein italienisches Abendbuffet. Kleinere Veranstaltungen im Caféraum runden das Programm ab.

Gelebte Reformation

Rekowski, Kurschus und Arends besuchen den Pavillon der evangelischen Kirchen auf der Weltausstellung Reformation in Wittenberg
Wittenberg/NRW. „Beeindruckend, wie die Ausstellung in diesem besonderen Jahr an diesem besonderen Ort eine ganz besondere Kraft entfaltet“, sagte Präses Annette Kurschus nach dem Besuch des Pavillons „Gelebte Reformation – Die Barmer Theologische Erklärung“ in Wittenberg. Damit beteiligen sich die evangelischen Kirchen in NRW an der Weltausstellung Reformation, die jetzt eröffnet wurde und noch bis 20. September zu sehen ist.

Quiz to go - 25. Mai 2017

7 Fragen: Vom verlorenen Sohn
von Cornelia Kurth

zum Quiz - Vom verlorenen Sohn

Ingolstadt tut mir leid

Mittwochs-Kolumne - Klaus Bröhenhorst
Nein, natürlich nicht die ganze Stadt. Ich kenne die gar nicht. Jedenfalls nicht aus eigener Anschauung. Ich kenne Ingolstadt nur aus der Kirchengeschichte. Und das reichlich belastet. Dr. Johann Eck, der mit Luther disputierte, lebte dort. Und später wurde Ingolstadt zur Jesuitenhochburg und damit zum Motor der Gegenreformation.

reformiert fromm sein

Die neue App from... jetzt auch für Android! - Available im Play Store und im AppStore - Stichwort: Reformierter Bund
from… ist eine neue App - zur Andacht vor einer Sitzung, unterwegs im Zug oder zuhause im stillen Kämmerlein.

Reformationsgeschichte greifbar

Die Barmer Erklärung im Reformationsjubiläum
Er steht, der Beitrag der evangelischen Landeskirchen in Rheinland, Westfalen und Lippe auf der „Weltausstellung Reformation“. Ein Pagodenzelt, das rund hundert Quadratmeter Schau-Fläche zur Barmer Theologischen Erklärung umschließt, ist aufgebaut – "Gelebte Reformation" in Sichtweite zur Schlosskirche von Wittenberg.
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