Passion - Gelitten, gekreuzigt, gestorben und begraben

Predigten, Andachten und andere Texte zu Passion, Karfreitag, Sühne, Opfer, Versöhnung


Im Garten Gethsemane – Der Jünger Judas Ischariot – Das Evangelium am Karfreitag – Das Leiden Jesu Christi im Apostolischen Glaubensbekenntnis - pro und contra Sühnopfer  >>>

Passion

Karfreitag: Das Opfer annehmen - Joh 19,16-19.23-30

eine Predigt von Sabine Dreßler, Braunschweig
''(...) 'Es ist vollbracht!' – das sind die Worte des gottgehorsamen Sohnes, der sich bis in den Tod dem väterlichen Willen beugt, ja, der das Ziel seines Daseins noch in der eigenen Todeserfahrung damit selbst erklären kann. Für viele Menschen ist genau dieses zum Problem geworden und deshalb sagen sie: ich brauche diesen grausamen Opfertod nicht; ich kann diesen Gott nicht verstehen, der seinen eigenen Sohn von Anfang an dafür hergibt; ich will nicht, dass für mich jemand stirbt! (...)''

Zur Fastenzeit: Ökumenische Wassermeditationen

''Sieben Wochen für Wasser'' - liturgische Texte, Gebete, Predigten zum Download
''... immer noch mein Gott, nicht ein fremder, nicht ein anderer, nicht kein Gott. Nicht enttäuschte Hoffnung lässt ihn Gott lästern, sondern tiefe Verbundenheit lässt ihn an seinem Gott festhalten: Mein Gott, Warum? Und durch diesen Ruf ist die Gottesgemeinschaft noch da, am Rand, und umfängt noch die Gottverlassenheit.''
''Jesus steht seinen Jüngern als der einsame Beter gegenüber. Bis heute ist das so. Jesus geht in seiner Kirche nicht auf. Und es ist nicht ausgeschlossen, dass heute wir schlafen, wo wir für uns wachen und beten sollten.''

Lk 23,33-49, Joh 19,19-16-30, Mt 27, 33-50 (Karfreitag)

Die letzten Worte Jesu am Kreuz. Von Wolfram Kötter, Herford
„Das Wort Jesu am Kreuz ist ein Ruf am Übergang vom Tod zum Leben oder von der Vergangenheit und Gegenwart in die Zukunft.“

Karfreitag: Johannes 19,16-30

Eine Predigt von Jochen Denker, Ronsdorf
''Dass Jesus zu einem Opfer wird, zum Opfer menschlicher Gewalt und Willkür, ich sehe nicht, dass die Bibel uns erzählt, Gott habe das gewollt. Ich sehe auch nicht, dass das Neue Testament auf die Breite gesehen, Jesu Tod als 'Opfer' in dem Sinne versteht, dass Gott es brauchte, damit sein Zorn gestillt wird. Bei dem Gedanken kommt schon ein ziemlich verqueres Gottesbild heraus, denn es vergisst völlig, dass Gott selber ja in Jesus am Werk ist...''

Vom Tode Jesu Christi

… gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, abgestiegen zu der Hölle …
Johannes Calvin im „Unterricht in der christlichen Religion“ (Institutio) zu Leid, Tod und Höllenfahrt Jesu Christi – in Auslegung der Worte des Apostolischen Glaubensbekenntnisses

Karfreitag: Jesaja 52,13-15; Jesaja 53,1-12

Eine Predigt von Martin Vahrenhorst, Jerusalem
''So leben nun auch wir in einer Beziehung zu Gott, der auch uns trotz unserer Schuld immer wieder Leben ermöglicht. Das mag uns die Freiheit geben, uns und andere nicht daran zu messen und darauf festzulegen, was sie getan oder unterlassen haben.''

Gethsemane

Jesu Weg durch Verzweiflung und Trotz
Karl Barth über Jesu Beten in Gethsemane und die schlafenden Jünger: Jesus Christus wacht „für uns“.

Judas Ischarioth

Ein Jünger Jesu, ein Apostel, ein „Verräter“, ein reuiger, büßender Sünder
Sein Kuss hat ihn berühmt gemacht: Judas Iskariot. Er war einer der zwölf Jünger, die Jesus besonders nahe standen. Mit einem Kuss als Zeichen überlieferte er seinen Herrn und Freund den Gegnern. Der „Judaskuss“ wurde zu einem Symbol des schlimmsten Vertrauensbruchs. Der Name „Judas“ ist mit so negativen Assoziationen verbunden, dass in Deutschland ein staatliches Gesetz verbietet, einem Kind diesen Namen zu geben. Dem biblischen Judas wird dieses negative Bild nicht gerecht. Karl Barth nennt Judas „in seiner ganzen Negativität“ eine „einzigartig positive Figur“.
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