Gebet/Psalmen/Gottesdienst

Der Genfer Psalter - Johannes Calvin in Predigt und Gebet

©Andreas Olbrich

Wissenswertes, Informatives, CD-Tipps, Materialien, Texte für den Gottesdienst im 21. Jahrhundert

 

 

 

 

 

Von Johannes Calvin und Felizitas Kehrenberg
Ein aktuelles Fürbittengebet verbunden mit Worten des Reformators

Felizitas Kehrenberg, Presbyterin in Ronsdorf
Psalmen singen in reformierten Gemeinden
Wissenswertes zum Genfer Psalter, seiner Geschichte und Lebendigkeit bis heute. Eine Sammlung von Texten und CD-Tipps auf reformiert-info.

Barbara Schenck
Calvins Predigtpraxis in Genf am Beispiel der Predigten zum Deuteronomium. Von Albrecht Thiel, Dortmund
"Lektor der Heiligen Schrift an der Genfer Kirche" nannte Calvin sich selbst. Eine seiner Haupttätigkeiten war das Predigen - sonntags und werktags. So wie Gott in seiner Majestät sich erniedrigt, um zu den Menschen zu sprechen, sollte nach Calvin auch die Sprache der Predigt einfach sein und Bilder aus dem menschlichen Alltag aufnehmen. Calvin erfand den "kurzen Satz" für die Predigt mit dem einen großen Ziel: "das Wort Gottes muss unser Leben erneuern".

©Dr. Albrecht Thiel, Dortmund
Von Lili Wieruszowski
Im Jahr 1940 erschien im „Kirchenblatt für die reformierte Schweiz“ eine Folge von Aufsätzen zur Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte des reformierten Psalters. Verfasserin war Lili Wieruszowski, eine seit 1933 in Basel lebende deutsche Emigrantin jüdischer Abstammung, von Beruf lutherische Kirchenmusikerin. Die auch heute noch lesenswerte lebendige Darstellung hat der Schweizerische Kirchengesangsbund (SKGB) auf seiner Homepage veröffentlicht, ergänzt mit Anmerkungen aus der neuesten wissenschaftlichen Forschung zum Genfer Psalter.

Barbara Schenck
»Und so ist es auch zweckmäßig und vernünftig, dass alle wissen und verstehen, was im Gotteshaus gesagt und getan wird; nur so können sie daraus Frucht und Erbauung gewinnen.«
Mit der Rückkehr nach Genf 1541 stand Calvin vor der Aufgabe, die begonnenen Reformen weiter voranzutreiben. Nach dem Straßburger Vorbild reformierte er den Gottesdienst und führte den Psalmengesang ein.

Achim Detmers
von Klaus Bröhenhorst
''Die Prediger pflügen und säen, und nach der Saat pflegen sie die Erde, bis sie Frucht bringt. Diese Frucht aber ist ein Wunder der göttlichen Gnade, nicht das Ergebnis menschlichen Fleißes.'' (Johannes Calvin)

Pfr. Klaus Bröhenhorst, Hildesheim
von Pfr. Dr. Jochen Denker, Ronsdorf
Was es heißt, Calvin zu Weihnachten zu hören? fragt Jochen Denker und antwortet: ''Calvin will in Gottes Namen Mut machen.''

©Pfr. Dr. Jochen Denker, Ronsdorf, 2009
»Ich sehe, es sind heute mehr als gewöhnlich zur Predigt gekommen. Warum? Heute ist Weihnachten.«

Dr. Achim Detmers, November 2010
von Dr. Jan R. Luth, Rijksuniversiteit Groningen (NL)
Eine singende Gemeinde wünschte Calvin sich. Für die Lieder akzeptierte er nur "heilige" Texte, vornehmlich Psalmen. Liturgische Musik ist für den Reformator Genfs nicht nur Lobpreis Gottes, sondern auch gesungene Verkündigung, besonders kräftige sogar, denn die Wirkung gesprochener Worte sei größer, wenn eine Melodie dazukomme. "Für Calvin ist die Predigt nicht wichtiger als das Singen im Gottesdienst", sagt Jan R. Luth.

Dr. Jan R. Luth, Rijksuniversiteit Groningen (NL), Oktober 2011
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