Die Bibel

ist ... der ''Schlüssel, der uns das Reich Gottes öffnet''

"Denn so wie alte Leute, Schwachsichtige und Augenkranke, wenn man ihnen auch den schönsten Band vor die Augen hält, zwar merken, dass da etwas geschrieben steht, aber kaum zwei Worte zusammensetzen können, dann aber mit Hilfe einer Brille deutlich zu lesen anfangen - so bringt die Schrift unser sonst so verworrenes Wissen um Gott in die richtige Ordnung, zerstreut das Dunkel und zeigt uns deutlich den wahren Gott. Das ist gewisslich ein einzigartiges Geschenk Gottes: er braucht zur Unterweisung seiner Kirche nicht bloß stumme Lehrmeister, sondern er zeigt sich selbst als den, der verehrt werden will!" (Calvin, Institutio I,6).

Auf den Spuren König Davids
Johannes Calvin als Ausleger der Psalmen
Mannigfache und glänzende Reichtümer entdeckt Calvin in den Psalmen. Die Lieder und Gebete Israels sind für den Reformator ein Schatz, der dem Aufbau der Kirche dient.

Matthias Freudenberg
Die Einheit von Altem und Neuem Testament
Johannes Calvin als Prediger, Kommentator der Bibel, Ausleger der Heiligen Schrift
Für Calvin sind alle biblischen Schriften gleichwertig. Dabei ist der Reformator auf den Literalsinn der biblischen Verse bedacht und lehnt spekulatives Allegorisieren ab.

Andreas Mühling
Das Neue Testament als Zuwendung zu Israel
''Israel'' in der Theologie Johannes Calvins
Johannes Calvin ist in der Neuzeit der erste Repräsentant einer Israel-Theologie der Kirche, die den Dialog mit Juden aufnimmt. Daneben steht die dunkle Seite in der Theologie des Reformators.

Prof. Dr. Hans-Joachim Kraus (1918-2000)
Johannes Calvin 2009 - eine Reihe der Göttinger Predigten im Internet
Der Genfer Reformator im Netz
"Calvin als Schriftausleger und Prediger", ein Text von Eberhard Busch, steht am Anfang der Predigtreihe zum Calvinjahr. Es folgen Predigten von Jann Schmidt, Matthias Freudenberg, Georg Plasger, Jürgen Kaiser, Christoph Rehbein, Barbara Manterfeld-Wormit, Karen Hollweg, Bernd Krebs, Jürgen-Burkhard Klautke, Meike Waechter, Martin Dutzmann, Paul Kluge, Philippe Kneubühler, Gilles Bourquin, Félix Moser.

Barbara Schenck
Leben aus der Schrift
Die befreiende Wirkung biblischen Redens bei Calvin und in Barmen
In der Gemarker Kirche wurde Kirchengeschichte geschrieben. Von dem Ereignis gingen weitreichende Bekenntnisimpulse bis heute aus.

Matthias Freudenberg
Der Jakobusbrief: »Sprudel vielfältiger Lehrunterweisung« oder »Stroherne Epistel«?
Johannes Calvin contra Martin Luther
Welche Bedeutung der Jakobusbrief des Neuen Testaments für Christinnen und Christen hat, war unter den Reformatoren umstritten. Während Luther ihn »als stroherne Epistel« wertete und an die vorletzte Stelle des Neuen Testamentes stellte, widersprach Calvin dieser Einschätzung. Er sah in dem Jakobusbrief einen »Sprudel vielfältiger Lehrunterweisung« und betonte den »Nutzen für alle Situationen des christlichen Lebens«. Ein Beitrag von Achim Detmers.
 

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