Gebet/Psalmen/Gottesdienst

Der Genfer Psalter - Johannes Calvin in Predigt und Gebet

©Andreas Olbrich

Wissenswertes, Informatives, CD-Tipps, Materialien, Texte für den Gottesdienst im 21. Jahrhundert

 

 

 

 

 

von Dr. Jan R. Luth, Rijksuniversiteit Groningen (NL)
Eine singende Gemeinde wünschte Calvin sich. Für die Lieder akzeptierte er nur "heilige" Texte, vornehmlich Psalmen. Liturgische Musik ist für den Reformator Genfs nicht nur Lobpreis Gottes, sondern auch gesungene Verkündigung, besonders kräftige sogar, denn die Wirkung gesprochener Worte sei größer, wenn eine Melodie dazukomme. "Für Calvin ist die Predigt nicht wichtiger als das Singen im Gottesdienst", sagt Jan R. Luth.

Dr. Jan R. Luth, Rijksuniversiteit Groningen (NL), Oktober 2011
von Dr. Jan R. Luth, Rijksuniversiteit Groningen (NL)
Calvin hatte das große Ideal vom liturgischen Gesang als lebendiger Verkündigung, nicht weniger wichtig als die Predigt. Aber wie sah die Praxis aus? Gebrüll, grässliche Harmonien ohne erkennbaren Rhythmus. Und auch die reformierten Gemeinden liebten Lieder aus lutherischer Tradition, die ihre Synoden verboten hatten. Die Melodien des Genfer Psalters galten in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts als altmodisch und schwierig. Den Gemeindegesang nachhaltig zu verbessern gelang erst Mitte des 20. Jahrhunderts.

Dr. Jan R. Luth, Rijksuniversiteit Groningen (NL), Oktober 2012
Gebete Calvins
''Allmächtiger Gott! Wir sind ferne von dir auf der Pilgerschaft; so wollest du uns verleihen, dass wir dennoch, durch dein Wort unterwiesen, den rechten Weg innehalten ...''

Barbara Schenck
Eine Predigt zum Beginn des Calvinjahrs. Von Jochen Denker, Wuppertal-Ronsdorf
''Mein Herz bringe ich dir, bereit und aufrichtig dar.'' (Johannes Calvins Siegel)

Jochen Denker, Mit ganzem Herzen bei Gott und den Menschen.pdf
Was uns der Sohn Gottes durch die Frauen am Grab lehrt
Jesus Christus machte Frauen zu Lehrmeisterinnen der Jünger und lehrt uns damit, „von Gott gesandtes Zeugnis anzunehmen, auch wenn die verkündenden Menschen niedern Standes, ohne Ansehen und Weltruf sind.“ Aus einer Osterpredigt von Johannes Calvin
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